SwissSalary FAQ

Die häufigsten Fragen, kurz für Sie zusammengefasst

Hier finden Sie die Antworten zu den aktuellen Themen rund um SwissSalary.

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SwissSalary Allgemein

Ist in den Lohnstammdaten, Register Allgemein, die Stornosperre aktiv, wird mit dem Ausführen des ISO-Files der Lohnlauf in "ungebucht" verschoben.
Muss dieser dennoch storniert werden, wählt man in der Ansicht der ungebuchten Lohnläufe den betreffenden Lohn aus und wählt unter Aktionen "Stornosperre zurücksetzen". Dadurch verschwindet dieser Lohnlauf in der Liste der ungebuchten Lohnläufen und erscheint wieder bei "offen". Dort kann er wie gewohnt über "Aktionen", "Lohnlauf stornieren" storniert werden. Bitte führen Sie dies ausschliesslich durch, wenn noch keine Bankzahlungen ausgeführt wurden, da es ansonsten zu fehlerhaften oder doppelten Auszahlungen kommen kann!
Erscheint diese Meldung bei der Erstellung einer Testabrechnung, bedeutet dies, dass zusätzlich zum Austrittsdatum auf der Personalkarte in der Lohnlaufliste ebenfalls bereits mindestens ein Austrittsdatum eingetragen ist. Bitte prüfen Sie bei der betreffenden Person auf der Personalkarte über "Personal", "Lohnlaufliste", ob bereits ein Austrittsdatum eingetragen ist und entfernen Sie dieses. Sind mehrere Anstellungsperioden vorhanden müssten diese Ein- und Austritte vom neusten zum ältesten erst entfernt und anschliessend chronologisch vom ältesten zum neusten wieder eingetragen werden.
In Listenansichten, wie zum Beispiel "Personal aktiv", können weitere Spalten einblendet werden. Dies wird über die Funktion "Personalisieren", welche man über das Zahnrad oben rechts im schwarzen Balken aktiveren kann, gemacht. Danach wählt man links oben "+Feld". Es öffnet sich auf der rechten Seite eine Liste sämtlicher Spalten, die eingeblendet werden können. Die gewünschten Spalten können mittels drag & drop an die gewünschte Position gezogen werden. Nachdem die gewünschten Spalten eingeblendet wurden, klickt man oben auf "fertig".
Kann die Quellensteuer nicht mit ELM-Übermittelt werden, weil die Aufenthaltsbewillgung bei einem/einer Mitarbeitenden fehle, muss diese nicht nur auf der Personalkarte, sondern auch in der Lohnlaufliste ergänzt werden. Dazu öffnet man die entsprechende Personalkarte, klickt auf die Lasche "Personal" und wählt "Lohnlaufliste". Über "Liste bearbeiten" kann die Aufenthaltsbewilligung ergänzt werden. Falls die Spalte "Aufenthaltsbewilligung" ausgeblendet sein sollte, kann diese gemäss "Wie kann ich in der Cloud-Version neue Spalten einfügen?" eingeblendet werden.
Auslöser der Fehlermeldung ist meist, dass eine ausländische Ortschaft bei der Steuergemeinde zugewiesen ist oder die Ortschaft nicht korrekt mit den Tabelleneinträgen verknüpft ist. Für den bereits abgerechneten Lohnlauf muss für die Steuergemeinde die Zuweisung in der Lohnlaufliste korrigiert werden. Um die Daten mit dem nächsten Lohnlauf korrekt zu verarbeiten, muss die Erfassung auf der Personalkarte bereinigt werden. Zu prüfen sind immer PLZ und Ort sowie PLZ und Ort Steuergemeinde. Ist eine ausländische Ortschaft in dieser Tabelle nicht vorhanden, kann diese manuell ergänzt werden. Die Ort-ID wird ausschliesslich bei Schweizer Ortschaften eingetragen und kann bei ausländischen Ortschaften leer sein.
#Groupline Einträge in EasyRapport können auf einfache Weise gelöscht werden, indem man sich mit dem Mitarbeiter-Login und dem Passwort des Admin-Logins einloggt. Mit dieser Kombination kann die gesamte Zeile markiert und gelöscht werden. Die #Groupline Einträge entstehen, wenn bei Mitarbeitenden die EasyRapport-Gruppe gewechselt wird, die Mitarbeitenden mit der alten EasyRapport-Gruppe jedoch bereits Stunden rapportiert hatten.
Damit Änderungen in SwissSalary nachverfolgt werden können, kann das "Änderungsprotokoll" eingeschaltet werden.
Unter "Änderungsprotokoll Einrichtung", "Einrichten", "Tabellen" können die Tabellen ausgewählt werden, für die das Änderungsprotokoll eingeschaltet werden soll. Dazu fügen Sie in den gewünschten Tabellen in den Spalten "Einfügen protokollieren", "Bearbeiten protokollieren" sowie "Löschen protokollieren" den Wert "Alle Felder" ein.

Unter "Änderungsprotokollposten" können die protokollierten Daten eingesehen werden.

Das Änderungsprotokoll eignet sich beispielsweise in diesen Bereichen:
  • Lohnarten (Tabelle 3009099)
  • Personaldaten (Tabelle 3009080)
  • Lohnstammdaten (Tabelle 3009100)


Das Änderungsprotokoll sollte nicht eingerichtet werden in diesen Bereichen , da es SwissSalary massiv verlangsamen würde:
  • EasyRapport Importtabelle
  • Lohnposten
  • Quellensteuertarife

Quellensteuer

Per 01.01.2021 wird die harmonisierte Quellensteuerberechnung in der ganzen Schweiz eingeführt. Alle 26 Kantone unterstützen den neuen Standard und können die Daten elektronisch (via ELM) empfangen.

Neu gibt es zwei Berechnungsmodelle (Jahr/Monat), welche die gleichen (harmonisierten) Berechnungsgrundlagen für alle Kantone umfassen. Bisher konnte jeder Kanton seine Spezialitäten in der Berechnung festlegen. Dank der Harmonisierung wird die Berechnung vereinheitlicht und somit für uns alle (Arbeitgeber, Lohnbuchhaltungs-Hersteller usw.) vereinfacht. Selbstverständlich betrifft die Änderung nur die Berechnung, nicht aber die Höhe der einzelnen Tarifstufen.

Ab 01.01.2021 ist jeder Kanton verpflichtet, seine Tarife neu auszuliefern, auch wenn es zum Vorjahr keine Veränderungen gibt. Somit ist sichergestellt, dass jeder Kunde immer die korrekten Tarife im System hat.
Quelle: Richtlinien für Lohndatenverarbeitung, Version 5.0 - Swissdec

Weitere Erwerbstätigkeiten/Ersatzeinkünfte
Damit eine korrekte Quellensteuer-Berechnung möglich ist, muss im System erfasst werden, ob die Person einer weiteren Erwerbstätigkeit nachgeht oder ob sie Ersatzeinkünfte hat (Taggelder, Teilinvaliditätsrenten usw.). Hat die quellensteuerpflichtige Person (qsP) eine weitere Erwerbstätigkeit ODER erhält sie Ersatzeinkünfte sind zusätzliche Angaben notwendig:

  • Ist der Gesamtbeschäftigungsgrad aller zusätzlichen Erwerbstätigkeiten und Ersatzeinkünfte bekannt, wird der entsprechende Prozentsatz im System erfasst. Bei Ersatzeinkünften ist der Grad der Arbeitsunfähigkeit oder Invalidität zu berücksichtigen.
  • Wird das Gesamtbruttoeinkommen (Quellensteuer-Lohn) aller zusätzlichen Erwerbstätigkeiten und Ersatzeinkünfte durch die qsP offengelegt, ist es ausgehend vom Beschäftigungsgrad und dem Quellensteuer-Lohn in einen Prozentsatz umzurechnen.
  • Ist weder der Gesamtbeschäftigungsgrad noch das Gesamtbruttoeinkommen bekannt, aber die qsP verfügt über einen Beschäftigungsgrad, werden im System keine zusätzlichen Daten erfasst. Für die Berechnung des Quellensteuer-Satzbestimmenden-Lohnes wird der QST-Lohn ausgehend vom Beschäftigungsgrad auf 100% (Defaultwert) umgerechnet. In der QST-Abrechnung wird nur der Beschäftigungsgrad übermittelt.
  • Ist weder der Gesamtbeschäftigungsgrad noch das Gesamtbruttoeinkommen bekannt und kann für die qsP kein Beschäftigungsgrad bestimmt werden, werden im System neben dem Element 'andere Beschäftigungen' («OtherActivities») keine zusätzlichen Daten erfasst. Als QST-SB-Lohn gilt in diesem Fall der Medianlohn gemäss Quellensteuer-Tarifdatei.

Halbfamilie
Die QST-Tarifcodes H, P (für deutsche Grenzgänger) und U (für italienische Grenzgänger) kommen zur Anwendung für Alleinstehende, welche mit Kindern oder unterhaltspflichtigen Personen im gleichen Haushalt zusammenleben, für deren Unterhalt sie zur Hauptsache aufkommen (Halbfamilien).

Falls das Unternehmen eine*r Mitarbeitenden diesen Code zuweisen, sind zusätzliche Daten mitzuliefern, wie z.B. die Angabe, ob der/die qsP in einem Konkubinat lebt und das alleinige oder das gemeinsame Sorgerecht hat.

Werden diese Angaben nicht beigebracht, wird der/die Mitarbeitende mit den Tarifcodes A bzw. L (für deutsche Grenzgänger) bzw. R (für italienische Grenzgänger) abgerechnet (OHNE Kinderabzüge).

Angaben zum Ehepartner
Für den Ehepartner sind zukünftig weniger Informationen einzuholen. Wir stellen dazu ein WhitePaper in 6 Sprachen auf unserer Homepage zur Verfügung. Da die ELM-Übermittlung per 01.01.2021 noch mit dem bisherigen ELM-Standard 4.0 übermittelt wird, gibt es diesbezüglich noch keine Veränderungen in der Datenerhebung.
Tarife D und O (Nebenerwerb) werden entfernt
Die Quellensteuer-Tarife D und O (für deutsche Grenzgänger) sind ab 01.01.2021 ungültig.

Tarif F (nur Kantone TI, VS und GR)
Dieser Tarif kommt zur Anwendung bei Grenzgängern gemäss DBA (Doppel-Besteuerungs-Abkommen) mit Italien, die in einer italienischen Grenzgemeinde wohnen und deren Partner ausserhalb der Schweiz erwerbstätig ist. Die Liste der Grenzgemeinden ist unter www.ti.ch/fonte -> «Imposte alla fonte Applicativo iFonte» publiziert.

Tarife für italienische Grenzgänger (nur im Kanton TI - tägliche Rückkehr nach Italien)
Für die italienischen Grenzgänger (mit der täglichen Rückkehr nach Italien) gibt es neu die Tarife R, S, T und U. Diese entsprechen den üblichen Tarifcodes wie folgt:

R = (A) Alleinstehende ohne Kinder
S = (B) Verheiratete bzw. eingetragene Partnerschaft, deren Partner nicht erwerbstätig ist
T = (C) Verheiratete bzw. eingetragene Partnerschaft, deren Partner erwerbstätig ist
U = (H) Alleinstehende mit Kinder (siehe Halbfamilien)

Italienische Grenzgänger mit Wochenaufenthalt in der Schweiz werden neu nach den Tarifen A, B, C und H abgerechnet.
Ja, es gibt Kantone, welche nur QST Tarife mit (Y) oder ohne (N) veröffentlichen. SwissSalary prüft bei der Erfassung einer Person, ob es die Auswahl im Tarif-File gibt. Sie können dies entweder beim jeweiligen Kanton prüfen oder die Tarife in SwissSalary über die Lohnstammdaten aufrufen. Filtern Sie den Kanton und das aktuelle Jahr, prüfen Sie dann, ob Tarife mit und ohne Kirchensteuer aufgelistet werden. Rückwirkende Korrekturen können innerhalb des Jahres über die TimeMachine beim Feld Kirchensteuer ja / nein verarbeitet werden per 1.1. des betroffenen Jahres.
Ja, mit der QST Reform 2021 müssen alle Kantone jährlich ein Tarif-File veröffentlichen. Dies auch, wenn von den Ansätzen her keine Änderung vorgenommen wurde. Bitte aktualisieren Sie die QST Tarife daher immer vor dem ersten Lohnlauf und erneut, falls ein Kanton dann nachträglich noch Änderungen vornimmt. Dies gilt auch für die Kunden, welche SwissSalary in der Cloud nutzen.
Wird eine Person aus der Quellensteuerpflicht entlassen, soll nur das Feld Pflichtigkeit umgestellt werden. Sowohl der QST-Kanton wie auch die Tarifangaben müssen auf der Personalkarte weiterhin erfasst bleiben.
Gemäss aktuellem Stand werden die Kantone FR, GE, TI, VD und VS das jährliche und die restlichen 21 Kantone das monatliche Berechnungsmodell anwenden.

Welches sind die grundlegenden Unterschiede der beiden Modelle?

Steuerperiode
Monatsmodell = Monat
Jahresmodell = Kalenderjahr

Quellensteuer-Lohn
Monatsmodell = Bruttomonatseinkommen
Jahresmodell = Bruttomonatseinkommen

Quellensteuer-Satzbestimmender Lohn
Monatsmodell = Bruttomonatseinkommen
Jahresmodell = Jahresbruttoeinkommen geteilt durch 12

Jahresausgleich
Monatsmodell = unzulässig
Jahresmodell = zwingend
Prüfung, welcher QST-Satzbestimmende Lohn zur Anwendung gelangt
Start
Kanton mit monatlicher Berechnung:
Das satzbestimmende Einkommen berechnet sich durch Hochrechnung der periodischen Lohnwerte auf 30 Tage und Addition der aperiodischen Lohnwerte. Zu beachten sind allfällige weitere Einkünfte, welche ebenfalls berücksichtigt werden müssen.

Kanton mit jährlicher Berechnung:
Beim jährlichen Modell sind die Anstellungstage des aktuellen Kalenderjahres massgebend und die Periodischen Lohnwerte werden auf 360 Tage hochgerechnet, dann die aperiodischen Lohnwerte addiert und diese Zwischensumme durch 12 geteilt und so auf einen Monat umgerechnet. Zu beachten sind allfällige weitere Einkünfte, welche ebenfalls berücksichtigt werden müssen.
Bei weiteren Einkünften oder untermonatiger Anstellung muss eine Hochrechnung für die Satzbestimmung erfolgen. Dazu werden nur die regelmässigen bzw. periodischen Lohnbestandteile umgerechnet. Die unregelmässigen bzw. aperiodischen Lohnbestandteile werden erst nach der Hochrechnung der periodischen Lohnbestandteile addiert. Im Kreisschreiben 45 werden einige Leistungen aufgeführt, welche als aperiodisch eingestuft werden. Die nachfolgende Aufzählung entspricht den dort genannten Leistungen:

  • Überzeitentschädigungen
  • Entschädigungen von nicht bezogenen Ferienguthaben
  • Dienstalterszulagen
  • Bonuszahlungen
  • Prämien
  • Verwaltungsratshonorare
  • Abgangsentschädigungen
  • Gratifikationen
  • Geldwerte Vorteile aus Mitarbeiterbeteiligungen

Die Aktivierung von aperiodisch erfolgt für jede Lohnart im Register Pflichtigkeit. Aperiodisch muss zusätzlich aktiviert werden, die Satzbestimmung muss auch aktiv sein.

Speziell zu beachten ist, dass der 13. Monatslohn periodisch ist. Ebenfalls sind Kinderzulagen periodisch, jedoch Kinderzulagen Korrekturen gelten als aperiodisch.
Wird beim Lohn abrechnen als Abrechnungsperiode mittels von und bis Datum nicht der ganze Monat eingeschlossen, erfolgt eine Hochrechnung für die Satzbestimmung.
Die Umrechnung erfolgt zu den vertraglichen Bedingungen, wie sie in SwissSalary hinterlegt sind. Beispiel: Ein Mitarbeitender ist bei Ihnen in einem 50 % Pensum angestellt und erhält dafür CHF 5'000.00. Wenn er nun bei einem weiteren Arbeitgeber CHF 1'500.00 verdient, das Pensum jedoch unbekannt ist, dann ist die Rechnung wie folgt:

50 % ÷ 5000 x 1500 = 15 %

In diesem Fall würden Sie im Feld "Beschäftigungsgrad weitere Einkünfte" den Wert 15.00 eintragen. Dies führt in der Berechnung des satzbestimmenden Einkommens zu 65 % (50 % + 15 %).
Abklärung, ob der quellensteuerpflichtige Mitarbeitende als Halbfamilie definiert wird.
Start
KLE steht für "Kundenintegrierter Leistungsprozess vom Anspruch bis Erbringung"

Dieser neue optionale Swissdec-Standard wurde von SwissSalary bereits als Pilot ab Sommer 2019 entwickelt und ab Winter 2019/2020 mit 3 bestehenden Kunden pilotiert. Die wertvollen Erfahrungen der Pilotkunden flossen wiederum in die Richtlinien und Zertifizierungs-Richtlinien ein.
Mit KLE können unsere Kunden ab sofort ihre ersten Unfall-Meldungen komplett digital aus der Lohnbuchhaltung erstellen. Es sind keine weiteren Fremdsysteme mehr notwendig. Von der Schadenmeldung durch den Mitarbeitenden über die Unfallmeldung und Verarbeitung bis zur Verarbeitung des Taggeldes im Lohnbereich erfolgt der gesamte Prozess digital via ELM.
KLE steht unseren SwissSalary Plus-Kunden ab sofort zur Verfügung. SwissSalary ist einer der ersten Lohnbuchhaltungs-Hersteller in der Schweiz, welcher diesen neuen Standard anbieten kann.
Die kompletten SwissSalary KLE Funktionalitäten sind mit dem Release 5058.001 und mit SwissSalary Modul Plus verfügbar.
Das SUA Zertifikat, welches Sie für die sichere Übermittlung der Daten benötigen, ist kostenlos und jeweils ein Jahr gültig.
Es müssen einige Einrichtungen bei den Lohnstammdaten und in den Lohnarten vorgenommen werden. Der Gesamtaufwand für einen Mandanten beträgt ca. drei Stunden à CHF 220.00 aus (Einrichtung, Schulung). Die Einrichtungen weiterer Mandanten können nach der Schulung selbständig vorgenommen werden.
Der ganze Einrichtungsprozess ist im Gesamthandbuch von SwissSalary im Kapitel ‘KLE Case Management’ beschrieben. Anhand der Angaben in den ‘einmaligen Einrichtungen’ ist eine selbständige Einrichtung möglich.

Swissdec 5.0

Quelle: https://www.swissdec.ch/de/ueber-swissdec/

Swissdec ist ein nicht gewinnorientiertes Gemeinschaftsprojekt mehrerer unabhängiger Partner und das Qualitätslabel für den elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen und Versicherern sowie Behörden.

Als zentrale Informationsplattform zur Standardisierung des elektronischen Datenaustausches bietet Swissdec folgende Dienstleistungen:

  • Swissdec stellt Know-how für die Standardisierung bereit
  • Dient dem Informationsaustausch zwischen allen Interessierten wie Software-Anwendern, ERP-Herstellern, Unternehmen, Verbänden, Ämtern und Organisationen
  • Überwacht die sichere Datenübertragung
  • Zertifiziert die erfolgreich geprüften Lohnprogramme
Die Swissdec-Version 5.0 ist die Weiterentwicklung des Standards der Version 4.0, welche per 01.01.2013 veröffentlicht wurde.

Die Swissdec-Zertifizierung enhält folgende Themen:

  • Allgemeiner Bereich (Unternehmensdaten, Lohnarten, Auswertungen und Personendaten)
  • Versicherungen (AHV/IV/EO, ALV, Familienzulagen, UVG, UVGZ, KTG, BVG) sowie die Taggeld-Verarbeitungen, Versicherungshöchstlöhne, Zahlung nach Austritt usw.
  • Lohnausweis
  • Quellensteuer (neu mit der Berechnung gemäss neuer Quellensteuer-Verordnung, gültig ab 01.01.2021)
  • Grenzgänger-Informationen (neu ab Swissdec 5.0)
  • Statistiken des Bundesamtes für Statistik (bisher nur Lohnstrukturerhebung - LSE), neu zusätzlich Schweizerischer Lohnindex - SLI, Beschäftigungsstatistik - BESTA, Profiling, Aktualsierungserhebung des Betriebs- und Unternehmensregisters - Profiling Light)
Infolge dem sehr sportlichen Zeitplan der Swissdec für die Erarbeitung der Richtlinien und der Zertifizierungs-Testfälle sowie Verzögerungen infolge COVID-19 wird eine Zertifizierung vor Ende Q3/2022 nicht möglich sein. Als Pilot-Software-Entwicklungs-Firma der Swissdec, werden wir zu den ersten gehören, welche den Standard ausliefern kann (voraussichtlich im Herbst 2022).

Das bedeutet, dass per 01.01.2022 die Jahresverarbeitungen weiterhin mit Swissdec Version 4.0 verarbeitet wird. Auch die neue harmonisierte Quellensteuer-Berechnung wird noch auf den Grundlagen von Swissdec 4.0 übermittelt.
Mittels Yammer (Partner) und via Informationen im Rollencenter von SwissSalary -> News werden wir Sie weiter informieren.

SwissSalary Direct

Bei Bedarf kann in den globalen Einstellungen in Direct die Überprüfung der E-Mailadresse eingeschaltet werden. Dadurch wird geprüft, ob die E-Mail-Adresse, mit welcher sich der Mitarbeitende in SwissSalary Direct anmeldet, mit der E-Mail-Adresse auf der Personalkarte des entsprechenden Mitarbeitenden übereinstimmen muss. Ist diese aktiviert, muss auf der Personalkarte im Feld "Elektronischer Versand" entweder "Private E-Mail" oder "Firma E-Mail" ausgewählt werden. Ausserdem muss die jeweilige gewählte E-Mailadresse auf der Personalkarte eingetragen sein. Die Prüfung der Übereinstimmung ist ein zusätzliches Sicherheitskriterium und nicht zwingend.

Wurde keine E-Mailadresse hinterlegt oder im Feld "Elektronischer Versand" keine Auswahl getroffen, erhält der Mitarbeitende die Meldung "Ihr Konto wurde noch nicht aktiviert. Bitte versuchen Sie es später nochmal oder kontaktieren Sie Ihr HR Team.". In einem solchen Fall muss eine E-Mailadresse hinterlegt bzw. im Feld "Elektronischer Versand" eine Auswahl getroffen werden und danach zwingend eine Synchronisierung durchgeführt werden. Auch, wenn die E-Mailadresse auf der Personalkarte geändert wird, muss SwissSalary Direct danach synchronisiert werden.
Hat ein Mitarbeitender eine neue E-Mailadresse, ändert man diese idealerweise wie folgt: Er loggt sich mit der alten E-Mailadresse ein und hinterlegt in den Einstellungen unter "Benutzername ändern" die neue E-Mailadresse. Erst danach ändert das HR in SwissSalary auf der Personalkarte die E-Mailadresse und synchronisiert SwissSalary Direct. Die E-Mailüberprüfung ist nur bei der Registration aktiv und muss nach erfolgreicher Registration nicht mehr berücksichtigt werden.
Der Mitarbeitende kann das Passwort eigenständig ändern, in dem er auf der Login-Maske auf den Button "Passwort vergessen?" klickt. Er erhält nach Eingabe der korrekten E-Mailadresse per Mail einen Link für die Bestätigung des neuen Passwortes. Die Gültigkeit dieses Links ist von kurzer Dauer, daher sollte der Mitarbeiter das neue Passwort schnellstmöglich bestätigen.
Bereits via SwissSalary Direct versendete Dokumente können in SwissSalary gelöscht werden. Dazu klickt man im Rollencenter auf Verwaltung, SwissSalary Direct. Dort findet man unter der Lasche "Zugehörig" den Bereich Dokumente, in welchem sämtliche versendete Dokumente angezeigt werden und einzeln gelöscht werden können. Nach dem Löschen muss SwissSalary Direct zusätzlich synchronisiert werden, damit den Mitarbeitenden das Dokument nicht mehr angezeigt wird.
Teilweise können bereits via Direct gesendete Dokumente im Dossier nicht mehr gelöscht werden. Dies liegt daran, dass der Dokumenttyp für das Löschen gesperrt ist. Um dies kurzzeitig zu ändern, kann über die Lupe oben rechts nach "Dokumente" gesucht werden. Dort wechselt man beim betreffenden Dokumenttyp in der Spalte "Dokument löschen" die Auswahl von "gesperrt" zu "nicht gesperrt".
Im Rollencenter in SwissSalary, Verwaltung, SwissSalary Direct findet man in der Lasche "Berichte" "Registrierungscodes". Hier können die Registrierungscode pro Mitarbeitenden, Abteilung, Abrechnungskreis etc. gefiltert werden.
Dieser Hinweis kann beim Direct-Versand / Versand Dossier erscheinen. In diesem Fall muss geprüft werden, ob in der Tabelle "Dokumente" in der Spalte "Dokument Typ" "Dokument" angewählt ist. Sie finden die Tabelle oben rechts über die Suchfunktion.
Wenn das Konto gesperrt ist, der/die Mitarbeitende jedoch erfolgreich registriert ist und die E-Mailadresse bestätigt wurde, liegt dies vermutlich daran, dass mehrfach versucht wurde mit einem falschem Passwort einzuloggen. In einem solchen Fall sollte getestet werden, ob das Login in einem anderen Browser funktioniert. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, kann der/die Mitarbeitende über den Admin-User entregistriert werden, sodass er/sie sich danach erneut registrieren kann.

Im Rollencenter unter Verwaltung, SwissSalary Direct kann im Feld "Textblock für Registration" ein Text erfasst werden, der zusammen mit dem Registrierungscode auf die Lohnabrechnung gedruckt wird. Sobald sich der Mitarbeitende für SwissSalary Direct registriert hat, wird der Text nicht mehr auf der Lohnabrechnung angezeigt. Wird der Zusatztext fälschlicherweise erst beim Erstellen der Lohnabrechnungen in den Optionen hinzugefügt, dann erscheint der Text mit dem Registrierungscode bei sämtlichen Mitarbeitenden, also auch bei den bereits registrierten. Löschen Sie den Zusatztext bei der Lohnabrechnung und hinterlegen Sie den Zusatztext nur in der SwissSalary Direct Einrichtung.
Wird bei einem einzelnen Mitarbeitenden der Registrierungscode nicht angezeigt, lohnt es sich die Übersetzung des Zusatztextes sowie auf der Personalkarte den Sprachcode (DEU/FRA/ITA anstelle des korrekten Codes DES/FRS/ITS) zu überprüfen.
Bei dieser Meldung konnte die Mailüberprüfung nicht erfolgreich vorgenommen werden. Entweder ist keine Mailadresse auf der Personalkarte erfasst, oder es das Feld "Elektronischer Versand" nicht gepflegt. Überprüfen Sie diese Angaben auf der Personalkarte des Mitarbeitenden, ergänzen Sie diese und führen Sie zwingend eine Synchronisation mit SwissSalary Direct aus. Danach kann sich der Mitarbeitende neu registrieren.
In einem solchen Fall existiert der Mitarbeiter vermutlich bereits in einem anderen Mandanten. Sobald die Meldung "Access denied" erscheint, sollte der Mitarbeitende oben rechts über Benutzer Einstellungen unter "Registrierungscode eingeben" einen weiteren Registrierungscode eingeben können. Erst nachdem der Mitarbeiter sich mit seinen neuen Zugangsdaten einmal an- und abgemeldet hat, kann die Registrierung im alten Mandanten zurückgesetzt werden.
Diese Fehlermeldung erscheint, wenn das Kundenadmin Passwort nicht stimmt. Dieses kann, sofern man Zugriff auf E-Mailadresse hat, zurückgesetzt werden. Das Passwort muss danach auch in SwissSalary geändert werden. Danach muss SwissSalary Direct synchronisiert werden. Wenn mehrere Firmen unter der gleichen Subdomain existieren, muss das Passwort in sämtlichen Mandanten angepasst werden.
Arbeitet ein MItarbeitender für mehrere Firmen, kann er sich mit seinem gewohnten Benutzername und Passwort einloggen und über "Benutzer Einstellungen" den Registrierungscode der zweiten Firma eintragen. Danach kann er wie folgt zwischen den beiden Firmen hin und her wechseln.

zum Videotutorial
Hat ein Mitarbeitender eine neue E-Mailadresse und keinen Zugriff auf die alte E-Mailadresse und kann das Passwort dadurch nicht selbstständig zurücksetzen, können Sie sich in Direct mit dem Administrator einloggen und den betreffenden Mitarbeitenden über den Button "lösche Benutzer" entregistrieren. Nach einer Synchronisation von Direct in SwissSalary kann sich der Mitarbeiter neu registrieren. Der Registrierungscode bleibt unverändert und die bereits hochgeladenen Dokumente bleiben erhalten.

zum Videotutorial
In den globalen Einstellungen von SwissSalary Direct kann definiert werden, wie lange die Mitarbeitenden nach dem Austritt noch auf SwissSalary Direct zugreifen dürfen. Während dieser Dauer gelten die Mitarbeitenden weiterhin als registriert und werden für die Verrechnung berücksichtigt.